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Herzlich Willkommen bei der SWG auf Sylt

Die Sylter Wählergemeinschaft hat sich zur Kommunalwahl personell neu aufgestellt
Die Sylter Wählergemeinschaft (SWG) setzt bei der Kommunalwahl überwiegend auf ein Team jüngerer, teilweise bisher unbekannter Bewerber. Dies zeigt sich insbesondere bei der Kandidatenliste, die von Mario Pennino – dem neuen „ersten Mann“ der SWG – auf Platz 1 angeführt wird. Es folgen Stefan Klaus, Rebecca Scharf, Bernd Christensen, Michael Nissen, Antje Worbs, Andrea Decker, Lars Lunk und Sven-Okke Drath. „Wir Älteren haben gerade jetzt ganz bewusst die Plätze geräumt für Jüngere“, sagte Erik Kennel, der gegenwärtige SWG-Fraktionsvorsitzende gegenüber der Sylter Rundschau. „Darunter frische Gesichter, auch Politneulinge. Es ist unsere erklärte Absicht, dass die Älteren, die Erfahreneren in die zweite Reihe zurücktreten.“ Er selbst sei zwar noch Direktkandidat im Wahlkreis 6/Westerland, rechnet sich dort aber keine Chancen aus. Als Listenkandidat habe er sich bewusst auf den letzten Platz 24 setzen lassen, noch hinter anderen „altgedienten“ SWGlern wie zum Beispiel Elfriede Jungfleisch oder Franz Beilmann. „Ich sehe meine politische Aufgabe dann eher als bürgerliches Mitglied, zum Beispiel im Keitumer Ortsbeirat“, erklärte Erik Kennel.

Auch 2018 rechnet die SWG wieder mit den meisten Stimmen aus dem Inselosten. Einzelne Wählergemeinschaften gibt es in Morsum, Archsum und Keitum schon seit den 60er Jahren. 1970 schlossen sie sich zur Wählergemeinschaft Sylt-Ost (WSO) zusammen, benannten sich im Juli 2007 in Sylter Wählergemeinschaft (SWG) um und treten seit 2009 mit Rantumern und Westerländern in einer Liste an.

Als wichtigen inhaltlichen Schwerpunkt für die Kommunalwahl nannte Pennino die Bahn- und Pendlerproblematik: „Wir müssen die Zweigleisigkeit der Strecke ganz oben beim Bund einfordern, rechtzeitig zu den Gleisbauarbeiten im Jahr 2019.“ Auch müsse gesamtinsular mehr bezahlbarer Dauerwohnraum geschaffen werden. KLM-Neubauten seien weiter notwendig, auch eine stärkere Sanierung bestehender Wohnungen. Es gelte aber ebenso, den privaten Wettbewerb auf dem Mietwohnungsmarkt besser anzukurbeln.

„Die SWG spricht sich auch ganz klar für eine Inselfusion aus“, so Mario Pennino. „Sylt muss mit einer Stimme sprechen, um in allen Politikfeldern gezielter nach außen auftreten zu können. Denn eine Faust ist immer viel stärker als fünf einzelne Finger!“

– Quelle: https://www.shz.de/18838491 ©2018

 

 


 

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